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7. Augsburger Linux-Infotag 2008

Informationen zum Linux-Infotag 2008

Danke fürs Kommen!

Der Linux-Infotag ist vorbei und hat mehr als 300 Besucher angezogen. Einen herzlichen Dank an alle Besucher fürs Kommen!

Wir freuen uns auch über Feedback, das gerne hier abgegeben werden kann.

Ein Video mit einem Schnelldurchlauf des diesjährigen Linux-Infotages ist hier verfügbar.


Übersicht

Nach den erfolgreichen Linux-Infotagen der Vorjahre wollen wir auch dieses Jahr wieder zeigen, dass Linux in vielen Anwendungsbereichen eine echte Alternative darstellt.

Deshalb laden wir wiederum gemeinsam mit der Fachhochschule Augsburg zum 7. Augsburger Linux-Infotag ein. In mehreren parallelen Vortragsreihen wird eine breite Übersicht über die Möglichkeiten von Linux und Freie Software gegeben. Der Eintritt ist kostenlos.

Das Motto des diesjährigen Linux-Infotages lautet „Linux im Alltag“. Es gibt drei parallele Vortragsreihen mit Vorträgen für Interessierte, Umsteiger und auch langjährige Linux-Benutzer. Ein Vortrag dauert 45 Minuten. Zwischen allen Vorträgen gibt es eine kurze Pause. Zudem bietet der Linux-Infotag die Möglichkeit zum Kontakt mit erfahrenen Linux-Anwendern und Entwicklern.

Parkplätze stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung (siehe Lageplan). Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Während der Mittagspause werden belegte Brötchen verkauft.

In den Hörsälen und in der Aula wird es ein unverschlüsseltes WLAN mit Internetanbindung geben.

Zeit
29. März 2008, 9:30–17:30 Uhr
Ort
FH Augsburg, Fachbereich Informatik (Eingang Schülestraße):

Auf dem Programm stehen drei Vortragsreihen, die parallel stattfinden werden. Während sich die erste Vortragsreihe im Vortragsraum A auschließlich an Ein- und Umsteiger richtet, finden langjährige Linux-Enthusiasten im Vortragsraum B Vorträge zu spezielleren Themen wie dem Editor Vim oder der Linux-Migration in München. Im Vortragsraum C finden Vorträge zu den Themen Freie Software, Freie Projekte und Bildung statt, die sowohl für langjährige Kernel-Hacker als auch Windows-Umsteiger interessant sind. Die genauen Themen entnehmen Sie bitte dem Programm und den Vortragszusammenfassungen. Nicht zuletzt bietet der Linux-Infotag die Möglichkeit zum Kontakt mit erfahrenen Linux-Anwendern und Entwicklern.

Neben Vorträgen gibt es auch dieses Jahr wieder einige Stände, die einiges rund um Linux und Freie Software zeigen.

Natürlich darf auch dieses Jahr ein geselliger Abend als Abschluss nicht fehlen. Alle Besucher, Referenten und Helfer sind nach dem Infotag herzlich eingeladen, bei Speiß und Trank im Alt-Athen den Tag abzurunden.

Vortragsprogramm

Vortragsreihe erfordert kein tiefergehendes Vorwissen
Vortragsfolien sind online verfügbar

09:30 Einlassbeginn
10:00 Begrüßung
10:05 Keynote: „Ich will nur, dass der Rechner funktioniert“ (Prof. Dr. Wolfgang Klüver)
Vortragsraum A / Workshopraum
Einsteigerforum
Vortragsraum B
Fortgeschrittenenforum
Vortragsraum C
„Frei“ wie in „Freiheit“
11:00 Mateusz Roik Einsteiger-Workshop I: Linux – die ersten Schritte Oliver Rath Vim 7 – die (R)Evolution Hanno Böck Openstreetmap
12:00 Martin Röcker Einsteiger-Workshop II: Streifzug durch die Welt der Konsole Florian Schießl Linux in München Michael Brenner Mitmachen bei Wikipedia
13:00 Mittagspause
14:00 Rainer König Läuft meine Hardware unter Linux? Cornelius Schumacher KDE 4 Karl Deutsch Sicher ist sicher: Backup und restore
15:00 Christian Pollak Homebanking mit HBCI und Linux Benedikt Heinz Fotobearbeitung jenseits
von GIMP
Erik Baerwaldt Bildungs- und Lernsoftware unter Linux
16:00 Dieter Thalmayr, Martin Lasarsch Ausblick auf openSUSE 11 Stefan Berner Virtualisierung Björn Schiessle Freie Software
17:00 Verlosung
17:30 Ende der Veranstaltung

Vortragsinhalte

Einsteigerworkshop I & II

Ablauf

Der Workshop besteht aus zwei Teilen, die Ein- und Umsteiger einen guten Einblick in ein Linux-System gibt. Es handelt sich um einen Workshop – als Besucher können Sie an einem Rechner mitarbeiten und erste Eindruücke sammeln. Rechner sind vorhanden. Sie arbeiten an einem Live-CD System, dass automatisch von CD startet ohne auf die Festplatte zuzugreifen. Diese Live-CD können Sie nach dem Workshop auch mit Nachhause nehmen.

Der Workshop endet planmäßig um 12:45 Uhr. Bei weiteren Fragen kann der Workshop auch kurzfristig verlängert werden. Scheuen Sie sich nicht, die Spontanität unserer Referenten zu testen!

Einsteigerworkshop I: Linux – die ersten Schritte

Zeit: 11:00–11:45 Uhr
Raum: Einsteigerforum (Workshopraum)
Referent: Mateusz Roik

In diesem Workshop lernen Sie den grundlegenden Umgang mit Linux kennen. Sie üben in der Praxis, wie man Videos anschaut, Musik hört, im Internet surft, Briefe schreiben kann und einiges mehr.

Sie erfahren hautnah, wie man Dokumente einlesen/scannen und drucken kann, Bilder aus der Digitalkamera auf dem PC speichert und anschaut.

Kurzum: Sie können nach diesem Workshop nicht nur selbstsicher mit Begriffen wie Linux, Distribution, SuSE, Ubuntu, Fedora, Knoppix, root, KDE, GNOME, sane uvm. umgehen, sondern auch selbständig mit Linux arbeiten!

Vorkentnisse sind keine notwendig, eine positive Einstellung gegenüber Linux und dem PC jedoch erwünscht. :)

Kurzer Überlick:

  • Vergleich zwischen Linux und Windows (z.B. bzgl. des Dateisystems)
  • Linux, Linux-Distributionen – Was ist das eigentlich?
  • Vorstellung der großen beiden graphischen Oberflächen: Gnome und KDE
  • Finden und Installieren von Programmen
  • Vorstellung einiger Programme wie Firefox, OpenOffice, Evolution...

Einsteiger Workshop II: Streifzug durch die Welt der Konsole

Zeit: 12:00–12:45 Uhr
Raum: Einsteigerforum (Workshopraum)
Referent: Martin Röcker

Ohne grafische Oberfläche findet sich der Linux-Einsteiger nach dem Login in einer völlig fremden, aber zugleich sehr mächtigen Umgebung wieder – der Kommandozeile. Doch wo und wie finde ich meine gesuchten Dateien? Wie ist die Verzeichnisstruktur aufgebaut und wie bewege ich mich in dieser am effektivsten? Neben diesen Fragen sollen auch ein paar sehr nützliche Programme vorgestellt werden, die einem die tägliche Arbeit stark erleichtern können.

Kurzer Überlick:
  • Die Verzeichnisstruktur
  • History-Funktion und Command-Completion
  • Wo sind welche Dateien find/locate/ls
  • Dateimanipulation
  • Dateiberechtigungen
  • Prozesse
  • Tipps für die Zukunft...

Läuft meine Hardware unter Linux?

Zeit: 14:00–14:45 Uhr
Raum: Einsteigerforum (Vortragsraum A)
Referent: Rainer König

Dieser Vortrag zeigt auf, wie man mit einfachen (und auch weniger einfachen) Mitteln überprüfen kann, ob eine bestimmte Hardware unter Linux läuft oder ob Schwierigkeiten zu erwarten sind. Es werden Tricks gezeigt, mit denen man „widerspenstige Treiber“ gegebenenfalls doch zum Funktionieren überreden kann.

Rainer König ist seit dem letzten Jahrtausend mit Linux-Unterwegs und besitzt lange Erfahrung in der Software-Entwicklung für Grßrechner, dann sieben Jahre Systemtest für PC-Hardware. Seit vier Jahren ist er der „Linux-Papst“ für das Thema „Linux auf Desktops“ bei Fujitsu-Siemens.

Homebanking mit HBCI

Zeit: 15:00–15:45 Uhr
Raum: Einsteigerforum (Vortragsraum A)
Referent: Christian Pollak

Der Vortrag erläutert
  • was HBCI ist,
  • welche Vorteile es bietet,
  • welche Programme unter Linux zur Verfügung stehen,
  • welche Hardware für Chipkarten-HBCI benötigt wird und
  • wie man HBCI sicher mit einer Live-CD nutzen kann.

Ausblick auf openSUSE 11

Zeit: 16:00–16:45 Uhr
Raum: Einsteigerforum (Vortragsraum A)
Referenten: Martin Lasarsch, Dieter Thalmayr

Was bringt sie Neues, und wie wird sie aussehen? Was sind ihre Haupteigenschaften? Wie reagiert sie auf Einflüsse und Konkurrenzsituation zu Ubuntu, etc? Wo ist der Unterschied zu den Novell-Produkten Novell Linux Desktop/SUSE Linux Enterprise Desktop (NLD/SLED) und SUSE Linux Enterprise Server (SLES)? Wer macht die openSUSE? Haben wir bei openSUSE jetzt schon Microsoft mit an Bord? Welche Rolle spielt die Community bei openSUSE, ist das immer noch "unsere" SUSE aus vergangenen Tagen?

Martin Lasarsch ist einer der vier Mitarbeiter aus dem openSUSE Core-Team, Dieter Thalmayr arbeitet an der Recherchen zu seinem neuen Buch „openSUSE 11“, das im Addison Wesley Verlag erscheinen wird.

Vim 7 – die (R)Evolution

Zeit: 11:00–11:45 Uhr
Raum: Fortgeschrittenenforum (Vortragsraum B)
Referent: Oliver Rath

Seit der vim 1991 als vi-Clone für den Amiga eingeführt wurde, hat sich einiges getan in der Entwicklung dieses Abkömmlings. Insbesondere in der Version 6 und 7 kamen etliche Fähigkeiten hinzu wie Faltung, Rechtschreibkorrektur, Autovervollständigung, Synonymwörterbuch, aber auch für Programmierer interessante Dinge wie intelligentes Einfügen, Syntax-Highlighing etc. Dabei sind die beiden wichtigsten Eigenschaften des Vim, nämlich Geschwindigkeit und vollständige Bedienbarkeit per Tastatur, komplett erhalten geblieben. Dieser Vortrag möchte die hinzugekommen Fähigkeiten demonstrieren und helfen, die hinter dem Vim stehende Philosophie besser zu verstehen und für sich zu nutzen.

Linux in München

Zeit: 12:00–12:45 Uhr
Raum: Forgeschrittenenforum (Vortragsraum B)
Referent: Florian Schießl

München arbeitet erfolgreich mit Freier Software.

Im Rahmen des Projektes LiMux setzt die Landeshauptstadt München vestärkt auf Freie Software auf den 14.000 Arbeitsplatzrechnern der Verwaltung. Herausforderungen sind dabei die Integration des debianbasierten Basisclients in z.T. heterogene IT-Strukturen, die Verfügbarkeit von Fachanwendungen und der Umstieg auf OpenOffice.org.

Der Umstieg auf OpenOffice.org (unter Windows und Linux) ist mittlerweile bereits weit fortgeschritten, die Zahl der installierten linuxbasierten Basisclients steigt kontinuierlich.

Der Vortrag richtet sich an LiMux-Interessierte mit und ohne technischem Vorwissen. Er gibt einen kurzen Überblick zum Projekthintergrund, beschreibt den aktuellen Projektstand und stellt gleichzeitig die technischen Lösungen (Basisclient, WollMux als Office-Tool) vor.

KDE 4

Zeit: 14:00–14:45 Uhr
Raum: Fortgeschrittenenforum (Vortragsraum B)
Referent: Cornelius Schumacher

Anfang des Jahres wurde mit KDE 4.0 die erste Version der nächsten Generation des populären freien Desktops veröffentlicht. In diesem Vortrag wird gezeigt, was KDE 4 Neues bringt. Es wird auf die zugrundeliegenden Konzepte eingegangen, von Plasma über Phonon und Solid bis zu Oxygen, und ein Ausblick gegeben auf KDE 4.1, das im Sommer 2008 veröffentlicht werden wird.

Cornelius Schumacher ist seit 1999 als Entwickler freier Software aktiv, insbesondere als Kern-Entwickler von KDE. Er ist Vorstandsmitglied des KDE e.V. und arbeitet als Software-Entwickler bei SUSE.

Fotobearbeitung jenseits von GIMP

Zeit: 15:00–15:45 Uhr
Raum: Fortgeschrittenenforum (Vortragsraum B)
Referent: Benedikt Heinz

Nahezu jeder Linuxbenutzer weiß das mächtige, freie Bildbearbeitungsprogramm GIMP zu schätzen. Dennoch gibt es einige, wenn auch exotischere Bereiche der Fotografie in denen GIMP an seine Grenzen stößt.

Seit einigen Jahren existiert aber jenseits dieser Grenzen Software die den Fotoenthusiasten auch unter Linux in den Genuss von ansprochsvolleren Fototechniken kommen läßt.

So ist es dank hugin unter Linux auch ungeübten Anwendern/Fotografen möglich, Panoramen mit wenigen Mausklicks aus Einzelbildern zusammenzufügen.

Eine anspruchsvollere Technik die sich seit kurzem auch bei Hobbyfotografen einer hohen Beliebtheit erfreut ist die High Dynamic Range (HDR) Fototrafie. Auch hier existiert mit qtpfsgui eine mächtige Softwarelösung die den Linuxanwender mittels der grafischen Benutzeroberfläche dazu einlädt, mit den vielfältigen zur Verfügung stehenden Algorithmen zu experimentieren.

Während für die meisten Hobbyfotografen JPEG-Bilder vollkommen ausreichend sind bevorzugen Fotoenthusiasten oft das Rohdatenformat. Hier liegen die Daten so vor, wie der CCD-Sensor sie ausgibt. So bleiben mehr Helligkeitsabstufungen erhalten, es findet keine verlustbehaftete JPEG-Kompression statt und zur Erzeugung des "tatsächlichen" Bildes können im Rechner aufwändigere Algorithmen eingesetzt werden als das in vielen Kameras möglich ist, wodurch sich bessere Resultate erzielen lassen.
Da diese Datenformate herstellerspezifisch sind und einen größeren Farbraum aufweisen wird der Einsatz spezieller Software nötig. Unter Linux stehen hier dcraw, ufraw, rawstudio und cinepaint zur Verfügung.

Die oben erwähnten Techniken werden im Vortrag mit einer kurzen Einführung in die zugrundeliegende Theorie vorgestellt und die Benutzung der Programme an Beispielfotos demonstriert, wobei auch Tips zur Benutzung aus der Erfahrung des Vortragenden einfließen.

Virtualisierung

Zeit: 16:00–16:45 Uhr
Raum: Fortgeschrittenenforum (Vortragsraum B)
Referent: Benedikt Stefan Berner

Virtualisierung ist zur Zeit eines der Schlagworte in der IT-Branche. Dieser Vortrag soll folgende Aspekte der Virtualisierung vorstellen:

  • Unterschiedliche Software zur Servervirtualisierung
  • Chancen und Grenzen der Virtualisierung
  • Am Beispiel des LRZs vorstellen, wie eine Virtualisierungslösung aussehen könnte
  • Blick über den Tellerrand, wie z.B. kann man Virtualisierung im Höchstleistungs/Grid-Computing einsetzen und kurze Vorstellung der bestehenden Projekte

Openstreetmap

Zeit: 11:00–11:45 Uhr
Raum: „Frei“ wie in „Freiheit“ (Vortragsraum C)
Referent: Hanno Böck

Das OpenStreetMap-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, in einem Wikipedia-artigen Community-Prozess eine Karte der ganzen Welt zusammenzustellen. Basierend auf GPS-Tracks arbeiten viele Freiwillige daran, Straßen und Wege, Parks und Flüsse, Briefkästen und Tankstellen in eine zentrale Datenbank einzugeben. Aus der Datenbank heraus können dann je nach Anwendung passende Karten erstellt werden. Das Projekt entstand aus der Frustration heraus, dass viele Kartendaten überhaupt nicht oder nur für teuer Geld erhältlich sind und oftmals restriktiven Lizenzen unterliegen. Die Daten und Karten des OpenStreetMaps-Projektes sind kostenlos und unter einer offenen Creative Commons-Lizenz erhältlich.

OpenStreetMap hat im letzten Jahr erhebliche Fortschritte erzielt. Viele Städte in Deutschland und der Welt sind mehr oder weniger vollständig erfasst. Der Import der TIGER-Daten für die USA und die verstärkten Aktivitäten in Afrika und Asien haben das Projekt über seine europäischen Wurzeln hinaus erheblich vergrößert. Neue Editoren und Karten-Renderer, ein verbessertes Datenmodell und die ersten Routing-Applikationen bringen dem Projekt neue Mitarbeiter und Einsatzmöglichkeiten. Der Vortrag stellt das OpenStreetMap-Projekt vor, zeigt, wo es heute steht, und gibt ein paar Hinweise, wohin die Reise vielleicht gehen kann.

Mitmachen bei Wikipedia

Zeit: 12:00–12:45 Uhr
Raum: „Frei“ wie in „Freiheit“ (Vortragsraum C)
Referent: Michael Brenner

Wikipedia stellt eine beliebte Informationssammlung im Internet dar. Zu ihren Besonderheiten gehört, das sie von ihren Benutzern selbst erweitert und verbessert wird. Da das Internet in hohem Maße Anonym ist, stellt sich zuerst die Frage wie das funktionieren kann. Andere würden gerne aus einem Gebiet in dem sie kompetent sind etwas beitragen. Der Vortrag „Mitmachen bei Wikipedia“ vermittelt Grundkenntnisse, die zur Bearbeitung von Inhalten wichtig sind und klärt über die interne Organisation und das Regelwerk auf, damit der Einstieg nicht mit Konflikten beginnt.

Sicher ist sicher: Backup und restore

Zeit: 14:00–14:45 Uhr
Raum: „Frei“ wie in „Freiheit“ (Vortragsraum C)
Referent: Karl Deutsch

In diesem Vortrag werden Tools für die Sicherung und Wiederherstellung von Dateien und Festplattenpartitionen vorgestellt.

Inhalt:

  • Regeln für die Datensicherung
  • Erkennen, welche Daten gesichert werden müssen
  • Software für Datensicherung und Wiederherstellung – lokal und in einem Netzwerk
  • Beispiele für Sicherung, Wiederherstellung und Datenabgleich
  • Software für Komplettsicherungen eines Computersystems

Karl Deutsch (Jahrgang 1963) ist seit 1999 als selbstständiger IT Berater (IT-WORKS.CO.AT – Consulting & Solutions), Linux-Trainer und Buchautor tätig. Im EDV-Bereich seit 1985, setzt er seit 1997 verschiedene Linux-Distributionen für die tägliche Arbeit am Desktop ein. Vorträge zu Linux und Open-Source-Themen in Berlin, Wiesbaden, München, Köln, Dresden, Malaga, Madrid, Moskau, Nischni Nowgorod, Kiew, Graz und Eisenstadt. Siehe dazu www.it-works.co.at.

Bildungs- und Lernsoftware unter Linux

Zeit: 15:00–15:45 Uhr
Raum: „Frei“ wie in „Freiheit“ (Vortragsraum C)
Referent: Erik Baerwaldt

Inhalt des Vortrags:
  • Vorstellung verschiedener kompletter Edu-Distributionen (Edubuntu, Klixxa, Juxlala)
  • Vorstellung diverser „Referenzprogramme“ für verschiedene Altersgruppen (childsplay, gcompris, KEdu)
  • ggf. noch Vorstellung des Genesis-Projektes für eingeschränkte Personenkreise
  • Möglichkeiten des praktischen Einsatzes der Software/Distributionen

Freie Software

Zeit: 16:00–16:45 Uhr
Raum: „Frei“ wie in „Freiheit“ (Vortragsraum C)
Referent: Björn Schiessle

GNU/Linux wird heute in vielen Bereichen eingesetzt und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Aber woher kommt dieses System überhaupt? Was steckt hinter Begriffen wie „Freie Software“? In diesem Vortrag wollen wir uns ansehen, wie GNU/Linux entstanden ist, was Freie Software ausmacht und was für eine Rolle Freie Software in einer zunehmend digitalisierten Welt spielt. Abschließend werfen wir noch einen kurzen Blick auf die Lizenzmodelle, die eingesetzt werden, um Freie Software zu ermöglichen.

Stände

Freifunk

Auch dieses Jahr wird am Freifunk-Stand Access Points, Antennen und alles andere, was man zum Freifunken noch so braucht gezeigt. Außerdem nehmen die Freifunker wieder einige Access Points in Betrieb und bauen ein Mesh-Netzwerk auf, um während des Linux-Infotages Veranstaltern, Referenten und Besuchern Zugang zum Internet und zum Freifunknetz zu ermöglichen.

Amateurfunk

Am Stand „Amateurfunk“ werden computerunterstützte Betriebsarten vorgeführt:

  • PSK31: Diese Betriebsart ist extrem schmalbandig. D.h. es können sehr viele Sender in gleichen Frequenzbereich betrieben werden. Zudem können mit geringer Leistung große Entfernungen überbrückt werden.
  • SSTV: Bei dieser Betriebsart werden Standbilder (z.B. Bilder von Digitalkameras) versendet. Über Kurzwelle ist hier weltweiter Funkverkehr möglich.
  • APRS: Bei dieser Betriebsart werden Positionsdaten, Wetterdaten, Geschwindigkeit, etc übermittelt. Blauwassersegler unter den Funkamateuren verwenden diese Betriebsart gern, um ihre Position zu übermitteln.

Ubuntu

Die LUG-Ottobrunn stellt Ubuntu als eine Möglichkeit vor, in die Linux Welt einzusteigen.

Gezeigt wird:

  • ein High-End System, mit allem, was ein moderner PC bieten kann (Sun Ultra 24 Workstation mit 24" TFT)
  • ein Low-End-System, um zu zeigen, dass für Ubuntu nicht unbedingt eine Neuanschaffung n&ooumltig wird (Dell, 1 Ghz, 512 MB RAM)

Vorführungen:

  • Ubuntu, Ubuntu, Ubuntu und alle Fragen dazu:
    Installation, Updates, Software, Office, Netzwerk, Multimedia, 3D-Desktop
  • von Windows nach Ubuntu
    live Installation auf ein unvorbereitetes Windows System (für Umsteiger)

    CACert-Zertifikate:
  • wir von der LUG-Ottobrunn sind Assurer bei CACert und k&ooumlnnen Punkte für Zertifikate bestätigen

Openstreetmap

Das OpenStreetMap Projekt präsentiert sich und zeigt Soft- und Hardware zur Nutzung und Erstellung von freien Karten.

siehe auch Kurzinhalt des Vortrags zu Openstreetmap

Freie Software (FSFE)

siehe Kurzinhalt des Vortrags zu Freie Software

AK Vorratsdatenspeicherung

Mit der Seit Anfang des Jahres gültigen Vorratsdatenspeicherung kann nachvollziehbar werden, wer mit wem in den letzten sechs Monaten per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden oder das Internet genutzt hat. Bei Handy-Telefonaten und SMS wird auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten werden.

Mit Hilfe der über die gesamte Bevölkerung gespeicherten Daten können Bewegungsprofile erstellt, geschäftliche Kontakte rekonstruiert und Freundschaftsbeziehungen identifiziert werden. Auch Rückschlüsse auf den Inhalt der Kommunikation, auf persönliche Interessen und die Lebenssituation der Kommunizierenden werden möglich. Zugriff auf die Daten erhalten Polizei, Staatsanwaltschaft und ausländische Staaten, die sich davon eine verbesserte Strafverfolgung versprechen.

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung informiert informiert an seinem Stand über Risiken und Nebenwirkungen der Vorratsdatenspeicherung, sowie was man dagegen tun kann.

Erstellt von joerg. Letzte Änderung: 20:32 15.04.2008.