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Vortragsprogramm

Vorträge und Workshops auf dem Linux-Infotag 2009

Übersicht

Vortragsreihe erfordert kein tiefergehendes Vorwissen
Vortragsfolien sind online verfügbar

09:30 Einlassbeginn
09:50 Begrüßung
10:00 Keynote: Linux wird erwachsen (Rainer König)
Vortragsraum A Vortragsraum B Vortragsraum C Workshop-Raum
11:00 Frank Hofmann 10 Jahre Nutzung von Freier Software Hubert Fink Erstellen von Live-CDs Johannes Stein Spielen unter Linux Mateusz Roik Linux installiert – was nun?
12:00 Reinhard Müller Die fünf größten Irrtümer über Freie Software Carl Wenninger METAPOST: mit LaTeX zeichnen Frank Hofmann, Thomas Winde Midnight Commander Martin Röcker Linux und die Kommandozeile
13:00 Mittagspause
14:00 Richard Albrecht Ubuntu im Alltag, Hilfe zur Selbsthilfe Oliver Rath KVM - Linux Virtual Maschine Thomas Thym KDE 4.2 - Einblicke in die neue Version des populären freien Desktops Mateusz Roik Linux installiert – was nun? (Wiederholung)
      Vortragsraum D
15:00 Michael Roppel GIMP Olaf Henne Moodle und Mediawiki Mario Behling LXDE Thomas Kisler, Peter Neumayr Linux Cluster
16:00 Rainer König Video: Von der Kamera bis zur DVD Georg Schwarting Einstieg in die Mikrocontrollertechnik Dieter Thalmayr OpenOffice  
17:00 Verlosung
17:30 Ende der Veranstaltung

Vortragsbeschreibungen

Keynote: Linux wird erwachsen

Zeit: 10:00–10:45 Uhr
Raum: Vortragsraum A
Referent: Rainer König

Linux wird erwachsen. Schon 18 Jahre ist es her, dass der Grundstein für Linux gelegt wurde. Reisen Sie mit uns in die Vergangenheit und erleben Sie die Geburtsstunde von Linux mit. Wir treffen neben Linus Torvalds auch andere Persönlichkeiten, ohne die Linux nie hätte Wirklichkeit werden können. Danach geht es weiter zum Open-Source-Basar, einer Welt in der Geld keine Rolle spielt, dafür Kreativität die wichtigste Ressource darstellt. Sie werden lernen was es mit dem Open-Source-Modell auf sich hat und mit welchen Methoden seine Gegner es zu diskreditieren versuchen. Schließlich werden Sie die Begeisterung für das Linux des Jahres 2009 und seine vielfältigen Softwarepakete miterleben können.


10 Jahre Nutzung von Freier Software - Balancierend zwischen Hobby und Beruf

Zeit: 11:00–11:45 Uhr
Raum: Vortragsraum A
Referent: Frank Hofmann

Innerhalb der letzten zehn Jahre nahm mein Engagement in der Welt Freier Software immer mehr zu – beginnend mit dem Studium an der Uni, danach zu Hause, später im Beruf und danach im eigenen Unternehmen.

Dieser Vortrag ist eine Retrospektive und zeigt die verschiedenen Aspekte der Nutzung Freier Software, jeweils verbunden mit dem persönlichen Engagement – als regulärer Anwender, Software-Entwickler, Konferenz-Teilnehmer, -Vortragender und Mitorganisator. Der Vortrag soll einen Anstoß geben, wie man in der OpenSource-Szene beitragen kann.


Die 5 größten Irrtümer über Freie Software – oder sind es Lügen?

Zeit: 12:00–12:45 Uhr
Raum: Vortragsraum A
Referent: Reinhard Müller

Vieles wird gegen Freie Software vorgebracht: unwirtschaftlich, unsicher, unprofessionell... – Reinhard Müller, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Free Software Foundation Europe, räumt mit den wichtigsten Mythen auf.


Erstellen von Live-CDs

Zeit: 11:00–11:45 Uhr
Raum: Vortragsraum B
Referent: Hubert Fink

Dieser Vortrag behandelt die Erstellung einer eigenen Live-CD auf der Grundlage von Knoppix. Es wird anhand des Beispiels AFU-Knoppix, das auf der Basis von Knoppix erstellt wurde gezeigt wie ein, spezifisches Live-System für den Eigengebrauch erstellt wird. In einer Schritt-für-Schritt–Anleitung wird aufgeführt wie das Knoppix-Live-System an die eigenen Ansprüche angepasst und wieder neu zusammengestellt werden kann. Voraussetzungen: fortgeschrittene Linux-Kenntnisse, am besten mit Debian oder Knoppix


Midnight Commander

Zeit: 12:00–12:45 Uhr
Raum: Vortragsraum C
Referenten: Frank Hofmann, Thomas Winde

Der Midnight Commander (mc) - von den einen geliebt, von den anderen verschmäht. Ein Werkzeug, welches die Nutzung der Konsole in vielen Situationen erleichtert. Vorgestellt werden die Möglichkeiten, die der MC bietet und wie sich andere Programme einbinden lassen.


Ubuntu im Alltag, Hilfe zur Selbsthilfe

Zeit: 14:00–14:45 Uhr
Raum: Vortragsraum A
Referent: Richard Albrecht

Ubuntu ist installiert, was nun?
Wie (und warum) pflege ich das neue System?
Wo bekomme ich Software her und wie wird diese installiert?
Wie gehe ich mit dem Portal ubuntuusers.de um?
Wie vermeide ich Gefahren, die durch das Internet entstehen können?
Datensicherheit/Datensicherung, Methoden, inklusive einiger einfacher Skripte.


KVM - Linux Virtual Maschine

Zeit: 14:00–14:45 Uhr
Raum: Vortragsraum A
Referent: Oliver Rath

Dieser Vortrag will umfassenden Einstieg in die Welt der KVM bieten mit vielen Beispielinstallationen verschiedenster Betriebssystemvarianten als KVM-Clients. Wo es sich jedoch anbietet (und die Zeit reicht), verweisen wir auch auf alternative Produkte (wie z.B. DosBox für MS-Dos Programme), die in diesen speziellen Fällen geeigneter erscheinen.


KDE 4.2 – Einblicke in die neue Version des populären freien Desktops

Zeit: 14:00–14:45 Uhr
Raum: Vortragsraum C
Referent: Thomas Thym

Am 27.01.2009 wurde KDE 4.2 veröffentlicht. Dieser Vortrag bietet einen Einblick in die aktuelle Version der populären freien Desktopumgebung. Im Zentrum stehen die neuen Features des Desktops und ausgewählter KDE-Anwendungen. Der Vortrag richtet sich in erster Linie an Anwender.


Spielen unter Linux

Zeit: 11:00–11:45 Uhr
Raum: Vortragsraum B
Referent: Johannes Stein

Es wird oft behauptet, dass Linux und Spiele sich nicht vertragen würden. Genau dieses Vorurteil möchte ich gerne mit diesem Vortrag widerlegen. Dabei konzentriert sich der Vortrag darauf, welche Spiel es generell für Linux gibt, welche Vorraussetzungen erfüllt werden müssen, um diese zu installieren und wo es diese zum Herunterladen gibt. Dies würde ich an bekannten Beispielen wie das Strategiespiel "Battle for Wesnoth" genauer erläutern. Ein weiteres Beispiel wäre ScummVM, ein Programm mit dem alte LucasArts-Adventures wie "Day of the Tentacle", "Sam & Max" und "Monkey Island" spielbar werden. Außerdem würde ich noch darauf eingehen, wie es möglich ist mit WINE kommerzielle, sonst nur unter Windows lauffähige Spiele spielen zu können. (Die Spiele sind selbstverständlich familienfreundlich.)


LXDE

Zeit: 15:00–15:45 Uhr
Raum: Vortragsraum C
Referent: Mario Behling

LXDE ist ein freies Desktop-Environment fuer Plattformen, wie Linux oder BSD. Der Name LXDE steht für „Lightweight X11 Desktop Environment". LXDE ist ein Projekt um ein Desktopsystem zu schaffen, das schnell und energiesparend arbeitet. LXDE hat ein schönes Interface und verfügt über alle notwendigen Features und Komponenten. Die Arbeit mit LXDE ist auch für Computer-Neueinsteiger und an proprietäre Systeme gewohnte Benutzer einfach.

LXDE wurde 2006 von dem taiwanesischen Entwickler Hong Yen Jee aka PCMan ins Leben gerufen und wird aufgrund seiner internationalen Community in viele Sprachen uebersetzt. Für Entwickler interessant – im Gegensatz zu anderen Desktopsystemen funktionieren die einzelnen Kompenenten in LXDE mit nur wenigen Abhängigkeiten von einander und können so einfach nach und nach auf andere Systeme übertragen werden.


METAPOST: mit LaTeX zeichnen

Zeit: 12:00–12:45 Uhr
Raum: Vortragsraum B
Referent: Carl Wenninger

LaTeX ist ein weit verbreitetes Textsatz-System, das auch mit mathematischen Formeln gut zurecht kommt. METAPOST erlaubt die komfortable Erstellung von Postscript Zeichnungen, die in LaTeX Dokumente integriert werden können.

Der Vortrag will die damit eröffneten Möglichkeiten aufzeigen und gleichzeitig zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit LaTeX anregen.


GIMP

Zeit: 15:00–15:45 Uhr
Raum: Vortragsraum A
Referent: Michael Roppel

GIMP ist eine umfangreiche Werkzeugsammlung zum Verschönern und auch zum Verändern von digitalen Bildern. Auch der Anfänger wird damit schnelle Erfolge erzielen. Das Gute an GIMP ist, man muss nicht gleich am Anfang das ganze Spektrum an Werkzeugen beherrschen, sondern kann sich Schritt für Schritt neue Funktionen erarbeiten. Die wichtigsten Grundtechniken werden in diesem Vortrag vorgestellt.


Moodle und Mediawiki

Zeit: 15:00–15:45 Uhr
Raum: Vortragsraum B
Referent: Olaf Henne

Dieser Vortrag zeigt anhand eines konkreten Beispiel aus der Praxis wie Moodle und Mediawiki in der Ausbildung eingesetzt werden können. Mithilfe dieser Programme werden von räumlich verteilten Teams unsere Lehrgangsunterlagen erstellt und die Kurse auch im Internet bereitgestellt und betreut. Diese Programme ermöglichen es, den Lernfortschritt der Schüler zu kontrollieren und an den Präsenztagen konkret auf ihre Schwierigkeiten einzugehen. In dem Vortrag wird auch erklärt, wie wir die Einsatzgebiete der Programme gegenseitig abgrenzen und warum wir bestimmte Entscheidungen für diese Abgrenzung getroffen haben.


Video – Von der Kamera bis zur DVD

Zeit: 16:00–16:45 Uhr
Raum: Vortragsraum A
Referent: Rainer König

Mit dem Preisverfall für Mini-DV-Kameras wächst die Anzahl derer, die nicht nur eine Kamera günstig erwerben wollen sondern auch auf eine kostengünstige Möglichkeit hoffen, ihr Filmmaterial zu bearbeiten. Linux bietet hier die komplette Toolchain, angefangen von Programmen zum Einlesen des Videomaterials über Schnittprogramme bis hin zum DVD-Authoring-Programm. Der Vortrag wird eine Übersicht über die am häufigsten genutzen Werkzeuge geben und auch ein paar Grundlagen zum Thema Video beleuchten.


Einstieg in die Mikrocontrollertechnik

Zeit: 16:00–16:45 Uhr
Raum: Vortragsraum B
Referent: Georg Schwarting

Einstieg in die Mikrocontrollertechnik am Bespiel des Atmel AT-Mega32 und des K-CPU Entwicklungsboards.


Linux installiert – was nun?

Zeit: 11:00–11:45 Uhr (Wiederholung: 14:00–14:45)
Raum: Workshopsraum
Referent: Mateusz Roik

In diesem Workshop lernen Sie den Umgang mit Linux bei Alltagsaufgaben kennen. Sie lernen praktisch, wie man Videos anschaut, Musik hört, im Internet surft, Briefe schreibt und noch einige andere Aufgaben erledigt.

Sie erfahren hautnah, wie man Dokumente einlesen/scannen und drucken kann, Bilder aus der Digitalkamera auf dem PC speichert und anschaut.

Sie lernen mit Begriffen wie Linux, Distribution, SuSE, Ubuntu, Fedora, Knoppix, root, KDE, GNOME, sane uvm. selbsicher umzugehen und selbständig mit Linux arbeiten!

Vorkentnisse sind keine notwendig, eine positive Einstellung gegenüber Linux und dem PC jedoch erwünscht. :)

Kurzer Überlick:

  • Vergleich zwischen Linux und Windows (z.B. bzgl. des Dateisystems)
  • Linux, Linux-Distributionen – Was ist das eigentlich?
  • Vorstellung der großen beiden graphischen Oberflächen: Gnome und KDE
  • Finden und Installieren von Programmen
  • Vorstellung einiger Programme wie Firefox, OpenOffice, Evolution...


Linux und die Kommandozeile

Zeit: 12:00–12:45 Uhr
Raum: Workshopsraum
Referent: Martin Röcker

Ohne grafische Oberfläche findet sich der Linux-Einsteiger nach dem Login in einer völlig fremden, aber zugleich sehr mächtigen Umgebung wieder – der Kommandozeile. Doch wo und wie finde ich meine gesuchten Dateien? Wie ist die Verzeichnisstruktur aufgebaut und wie bewege ich mich in dieser am effektivsten? Neben diesen Fragen sollen auch ein paar sehr nüzliche Programme vorgestellt werden, die einem die tägliche Arbeit stark erleichtern können.

Kurzer Überlick:

  • Die Verzeichnisstruktur
  • History-Funktion und Command-Completion
  • Wo sind welche Dateien find/locate/ls
  • Dateimanipulation
  • Dateiberechtigungen
  • Prozesse
  • Tipps für die Zukunft...

Linux Cluster

Zeit: 15:00–15:45 Uhr
Raum: Vortragsraum D
Referenten: Thomas Kisler, Peter Neumayr

Der Vortrag geht der Frage nach kostenlosen Möglichkeiten im Bereich Linux-Cluster auf den Grund. Es soll ein grundsätzlicher Überblick über die momentane Lage auf dem OpenSource-Cluster-Markt und den Voraussetzungen zum schnellen Einstieg gegeben werden. Im zweiten Teil wird erklärt, welche Vorraussetzungen man für das erfolgreiche Aufsetzen eines Clusters braucht.

OpenOffice – Die tägliche Arbeit erleichtern mit Dokumentvorlagen

Zeit: 16:00–16:45 Uhr
Raum: Vortragsraum C
Referenten: Dieter Thalmayr

Einen Brief »auf die Schnelle« erstellen erfordert einige Vorbereitung, aber es lohnt sich. Das wirklich persönliche Briefdokument erstellt man nun mal nicht mit einer mitgelieferten Vorlage. Dabei ist es wirklich leicht, für die gängigsten Zwecke eine ganz eigene Vorlage anzulegen.

Eigentlich gibt es ja doch immer die gleichen Eingaben einzugeben. Damit das Treffen auf der Seite nicht zur Glücksache wird, gibt es mächtige Helfer: Textrahmen, Textmarken, Eingabefelder und die Autotext-Funktion, die woanders »Textbausteine« heißt.

Raumbelegung

Erstellt von michael. Letzte Änderung: 11:55 05.04.2009.